Kloster Marienthal Sornzig

Kloster
Siegfried III. von Mügeln gründete 1241 das Zisterzienserinnenkloster. Als Ordensregeln galten: Armut, Keuschheit und Gehorsam. Ora et labora = Bete und arbeite.

Die Nonnen führten den Obstbau ein, legten Heilkräutergärten an und züchteten Fische im Klosterteich. Auch hier begann die Disziplin im Zeitalter der Reformation zu bröckeln. Sechs Sornzinger Nonnen flohen, nachdem sie von der erfolgreichen Flucht der Katharina von Bora aus Kloster Nimbschen erfahren hatten. Ihrem Fluchthelfer wurde der Kopf abgeschlagen. 

Heute kann man im aufwendig renovierten Schwesternhaus behaglich wohnen und leben. Veranstaltungen wie das Blütenfest und der alljährliche Weihnachtsmarkt im Klosterhof sind ein Magnet für Besucher.

LEIPZIG REGION
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Gut zu wissen

Anreise & Parken

Anreise
Mit dem PKW: Die Autobahn A 14 an der Ausfahrt 33 Leisnig verlassen. Danach links in Richtung Mügeln abbiegen. Das nächste Dorf Kleinpelsen geradeaus durchqueren. Bald darauf beim Schild "Kloster St. Marienthal" rechts nach Sornig 1,5 km abbiegen. Hinter dem Ortsschild noch 200 m bergab fahren und die nächste Kreuzung geradeaus überqueren. Das Kloster liegt hinter dem schmiedeeisernen Eingangstor, das von zwei hohen alten Blutbuchen überragt wird. Parkplätze befinden sich an der Kreuzung gegenüber dem Eingang am Rand der Streuobstwiese.

Öffentliche Verkehrsmittel
Der nächste DB Bahnhof liegt in Oschatz, 12 km entfernt vom Kloster. Der Bus 804 hält neben dem Kloster.

Autor:in

Daniela Kuhnert

Organisation

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Lizenz (Stammdaten)

Daniela Kuhnert
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