Nach langwieriger Vorbereitung und Finanzierungsplanung erfolgt am 12. August 1935 endlich der erste Spatenstich und schon am 7. September die Grundsteinlegung. Die Gesamtbaukosten werden mit 201.950,36 Reichsmark veranschlagt.
Am 7. März 1937, nach einer Bauzeit von nur 18 Monaten und reichlich 26 Jahre nach dem Bau der Johanniskirche, erfolgt die festliche Weihe der Kirche. Damit findet zugleich das so genannte Kirchenverwaltungsprogramm, welches der langjährige verdiente erste Geistliche unserer Stadt, Oberpfarrer Schink, im Jahre 1894 aufstellte, und welches zwei neue Gotteshäuser für die Stadt Crimmitschau vorsah, seine Erfüllung.
Die Bauleitung lag in den Händen des Dresdener Architekten Prof. Oswin Hempel. Sehenswert sind im Altarraum die Fresken von Prof. Rößler, eine große Kreuzigungsszene in der Mitte sowie links beim Taufbecken die Darstellung der Taufe Jesu. Bemerkenswert ist das in rotem Mainsandstein gestaltete Relief zum Abendmahl am Altar sowie das Relief „Spinner“ als Stützfigur für die Kanzel, beides Arbeiten des Dresdener Bildhauers Dämmig. Ebenso interessant ist schließlich die Darstellung einer Engelgruppe am Haupteingang, geschaffen vom Dresdener Professor Nadler.
Good to know
Author
Stadtverwaltung Crimmitschau
Organization
Tourismusverband Chemnitz Zwickau Region e. V.
Nearby




