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title: "St. Petrikirche Rochlitz"
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description: "Die St. Petrikirche vor den Toren von Schloss Rochlitz ist die älteste Kirche des Rochlitzer Gebietes. 1186 wurde die einstige Schlosskirche erstmals als Pfarrkirche der städtischen Ansiedlung um den Burgwall erwähnt. Zu beiden Seiten der Kirche lag der älteste Gottesacker der Stadt und gleichzeitig der einzige christliche Friedhof des gesamten sorbischen Gaues Rochelinzi. Als kulturhistorische Kostbarkeit ist das Beinhaus mit flachem Rundbogen und Kreuzrippengewölbe erhalten. 1499 wurde die Kirche auf den Grundmauern der einstigen romanischen Basilika neu gebaut. Neugotische Einrichtungen wie Empore, Kanzel, Orgel und die Fensterverglasung stammen aus dem Jahr 1896. An der Nordwand des Chores sind Reste eines 1653 gestifteten Flügelaltars, der die Kreuzigung Jesus und die Musen Hoffnung und Glauben zeigt, sowie das barocke Gemälde des Predigers der Petrikirche von 1710 und Ortschronisten Samuel Gottlieb Heine zu sehen. Seit der regotisierenden Renovierung 1892 bis 1894 unter dem Leipziger Architekten Julius Zeißig befinden sich in den Gewölbefeldern Symboldarstellungen von Gottvater, Christus und den vier Evangelisten sowie von bedeutenden Akteuren der Reformation - Luther, Melanchton, Lucas Cranach und Friedrich dem Weisen. Von der gotischen Ausstattung blieb das von einem mit Krabben besetzten Spitzbogen überfangene Sakramentshäuschen erhalten."
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St. Petrikirche Rochlitz
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St. Petrikirche Rochlitz

Basteiblick auf Schloss Rochlitz und Petrikirche

St. Petrikirche Rochlitz

Die St. Petrikirche vor den Toren von Schloss Rochlitz ist die älteste Kirche des Rochlitzer Gebietes. 1186 wurde die einstige Schlosskirche erstmals als Pfarrkirche der städtischen Ansiedlung um den Burgwall erwähnt. Zu beiden Seiten der Kirche lag der älteste Gottesacker der Stadt und gleichzeitig der einzige christliche Friedhof des gesamten sorbischen Gaues Rochelinzi.

Als kulturhistorische Kostbarkeit ist das Beinhaus mit flachem Rundbogen und Kreuzrippengewölbe erhalten. 1499 wurde die Kirche auf den Grundmauern der einstigen romanischen Basilika neu gebaut. Neugotische Einrichtungen wie Empore, Kanzel, Orgel und die Fensterverglasung stammen aus dem Jahr 1896. An der Nordwand des Chores sind Reste eines 1653 gestifteten Flügelaltars, der die Kreuzigung Jesus und die Musen Hoffnung und Glauben zeigt, sowie das barocke Gemälde des Predigers der Petrikirche von 1710 und Ortschronisten Samuel Gottlieb Heine zu sehen. Seit der regotisierenden Renovierung 1892 bis 1894 unter dem Leipziger Architekten Julius Zeißig befinden sich in den Gewölbefeldern Symboldarstellungen von Gottvater, Christus und den vier Evangelisten sowie von bedeutenden Akteuren der Reformation - Luther, Melanchton, Lucas Cranach und Friedrich dem Weisen. Von der gotischen Ausstattung blieb das von einem mit Krabben besetzten Spitzbogen überfangene Sakramentshäuschen erhalten.

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Bastian Rakow

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