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Kirchen am Weg

Evangelische Stadtkirche St. Nikolai - Bad Düben

Gemeindebüro: Kirchplatz 1
04849 Bad Düben
Telefon: 034243 22455

Gegen Ende des 12.Jh. wurde die St. Nikolaikirche von hier siedelnden Niederländern errichtet. Sie wurde mehrfach umgebaut, aber nicht erweitert, da die Außenmauern erhalten blieben. Nach den Vorstellungen der klassizistischen Epoche wurde 1816 der Kirchensaal umgebaut.
Öffnungszeiten: Di 09.00-12.00 Uhr und auf Anfrage
Gottesdienst: So 10.00 Uhr

Kirche Authausen

Hauptstraße
04849 Laußig OT Authausen
Telefon: 034243 22455

Nach alter Überlieferung soll die Kirche in katholischer Zeit der Heiligen Maria Magdalena geweiht gewesen sein. Zeuge aus der Erbauungszeit um 1250 ist der originale romanische Taufstein, in dem bis heute Kinder und Erwachsene getauft werden.

St.-Martins-Kirche Weidenhain - Dreiheide

Dommitzscher Straße
04860 Weidenhain
Telefon: 03421 906220

Sie wurde zwischen 1200 und 1250 als Wehr- und Friedhofskirche aus dem in der Nähe gebrochenen Raseneinsensteinen gebaut. Sie ist eine romanische Gesamtanlage in Basilikaform mit frühgotischer Innenausstattung. Sehenswert sind die Freskomalereien. Sie zeigen Christus mit den Zeichen des Gerichtes, Schwert und Lilie.
Öffnungszeiten: nach Absprache mit dem Pfarrer

Kirche Süptitz - Dreiheide

Schulstraße
04860 Süptitz
Telefon: 03421 906220

Die St. Marien-Kirche Süptitz ist eine im 13. Jahrhundert errichtete romanische Saalkirche.
Vom romanischen Bau erhalten ist der Querwestturm mit gekuppeltem Rundbogen, Schallöffnungen und Satteldach. Im Südosten des Kirchenschiffes befindet sich die Anfang des 17. Jahrhunderts über trapezförmigem Grundriss erbaute Sakristei mit Kreuzgratgewölbe, zwei Vorhangbogenfenstern und einem Renaissance-Portal. Die mittelalterliche Eingangstür an der Südseite des Kirchenschiffes weist in der Anordnung der Beschläge eine merkwürdige Ornamentik auf. Martin Luther, der 1529 anlässlich einer Kirchenvisitation hier gewesen ist (und 1535 noch einmal als Gast), wird diese Tür oft durchschritten haben. Bei seinen Besuchen in Torgau wird Luther von dem Süptitzer Wein getrunken haben, der seit dem 13. Jahrhundert auf den Südhängen der Süptitzer Höhen angebaut wurde. Kurfürst Johann Friedrich ließ Luther gelegentlich Süptitzer Wein zukommen. So schickte er im Oktober 1543 nach Wittenberg ein Fass alten Wein und eine Fass heurigen Most ?so gut uns der Allmächtige denselben dieses Jahr beschert hat.? Zwei Jahre später bedankt sich Luther für ein halbes Fuder Süptitzer, ein halbes Fuder Gohrenberger und vier Eimer Wein aus Jessen, für ein Schock Karpfen und drei Hechte: "es ist auf einmal zu viel, wäre genug ein Stück von jedem gewesen."

Schlosskirche Torgau

Wintergrüne 1
04860 Torgau
Telefon: 03421 902671
evkirchetorgau@t-online.de
www.evkirchetorgau.de

Martin Luther weihte die Schlosskirche als ersten protestantischen Kirchenbau. Ihre Architektur zeigt noch heute die neuen Grundzüge der protestantischen Kirchenlehre.

Öffnungszeiten: 10:00 - 18:00 Uhr, im Winter auf Anfrage

Stadtkirche St. Marien - Torgau

Wintergrüne 1
04860 Torgau
Telefon: 03421 902671
evkirchetorgau@t-online.de
www.evkirchetorgau.de

Martin Luther predigte oft in dieser Kirche und Johann Walter, der ?Urkantor? des Protestantismus, wirkte hier mit Knabenchor und Bürgerkantorei, die Vorbild für alle evangelischen Kantoreien und Kirchenchöre wurden. Luthers Ehefrau Katharina fand hier ihre letzte Ruhe.
Öffnungszeiten: 10:00 - 18:00 Uhr, im Winter auf Anfrage

Kirche St. Marien - Schildau

Kirchberg 2
04889 Schildau
Telefon: 034221 55495
Kirchspiel-Schildau@e-mail.de

Egal aus welcher Himmelsrichtung man sich Schildau nähert, der Turm der Marienkirchen grüßt uns schon von Weitem. Etwa um 1170, mit dem Beginn der Besiedelung Schildaus, wurde die Kirche in Gestalt einer dreistufigen Basilika gebaut. Im Inneren befindet sich ein spätgotischer Schnitzaltar und ein Taufstein mit romanischer Säulenbasis. Seit dem Jahr 2003, nach umfangreichen Restaurierungen, ertönt auch die 200 Jahre alte Vogler-Orgel wieder. Auf dem Gelände der Kirche steht der älteste Maulbeerbaum Deutschlands, welcher bereits 1518 gepflanzt wurde.

Kirche Sitzenroda

Zum Quelltal
04889 Sitzenroda
Telefon: 034221 55495
Kirchspiel-Schildau@e-mail.de

1571/72 wurde die Kirche errichtet. 1529 hielt Luther hier die Predigt "Wider die Klatschmäuler". Im Inneren befinden sich wertvolle Holzschnitzwerke, ein Schnitzaltar und ein lebensgroßer gekreuzigter Jesus.
Öffnungszeiten: auf Anfrage

Dorfkirche Schmannewitz

Torgauer Straße 10
04774 Dahlen / OT Schmannewitz
Telefon: 034361 / 599995
kg.schmannewitz_bucha@evlks.de
http://www.kirchgemeinde-schmannewitz-bucha.de

Die Schmannewitzer Dorfkirche wurde 1732 nach Plänen von George Bähr errichtet. Dies entdeckte man 1962 bei der Abtragung und Erneuerung des Kirchturmes. Seitdem steht die Kirche unter Denkmalsschutz und konnte nach den alten Plänen restauriert werden. Typisch ist der Kanzelaltar, bei dem die Kanzel über dem Alter angeordnet ist. Die Grundform der Kirche ist ein Kreuz. Dadurch entsteht der Eindruck eines Zentralbaus – wie auch die Dresdner Frauenkirche. Das benachbarte komplett sanierte Erholungs- und Rüstzeitheim Schmannewitz beherbergt Freizeiten, Schulklassen und Seminare.

Evangelische Kirche Dornreichenbach

Straße des Friedens 9
04808 Lossatal / OT Dornreichenbach
Telefon: 03425 / 90500
kg.wurzen@evlks.de
http://www.evkirche-wurzen.de

Die auf einem Hügel gelegene Kirche stammt aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. Nach einem Brand wurde sie 1653 umfassend erneuert und dabei der Chorraum erweitert. Der Altar mit geschnitztem Aufsatz entstand 1730. Mehrere Grabdenkmäler aus Sandstein zeigen die Verstorbenen in lebensgroßer Darstellung. Herausragend ist das Grabdenkmal des vor allem in Dresden wirkenden Bildhauers Christoph Walther für Lorenz von Mordeisen, der bis 1559 in kurfürstlich-sächsischem Staatsdienst stand.

Stadtkirche St. Wenceslai - Wurzen

Domplatz 9
04808 Wurzen
Telefon: 03425/90 50 0
kg.wurzen@evlks.de
www.evkirche-wurzen.de

Die Kirche St. Wenceslai wurde bereits in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Sie brannte zweimal nieder: im Jahr 1499 und nach Brandschatzung schwedischer Truppen im Jahr 1637. Der Neuaufbau als dreischiffige Hallenkirche mit Holzdecke begann 1673 und wurde 1689 vollendet. Im 52 Meter hohen Turm lebte bis 1911 der Türmer. Die ehemalige Türmerwohnung wurde 1997 liebevoll restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Jahr 1999 wurde das Kirchenschiff vom Altarraum getrennt und eine neue Eule-Orgel eingeweiht.
Die Kirche St. Wenceslai beherbergt wertvolle Ausstellungsstücke, z. B. ein Altarkruzifix aus dem 15. Jahrhundert und ein Gemälde der Grablegung Christi aus der Schule Cranach d. Ä.
Mit der Einführung der Reformation im Herzogtum Sachsen 1539 wurde in der Wenceslaikirche der evangelische Gottesdienst eingeführt.

Besichtigung der Türmerwohnung (Ostersonntag bis Reformationstag)
sonn- und feiertags: 14.00 - 18.00 Uhr sowie auf Voranmeldung

Dom St. Marien - Wurzen

Domplatz 9
04808 Wurzen
Telefon: 03425 905021
http://www.dom-zu-wurzen.de

Der Dom St. Marien ist einer der ältesten und interessantesten Sakralbauten Sachsens und wurde bereits 1114 als Marienkirche durch Bischof Herwig von Meißen geweiht. 1470 wurde der Dom ein Raub der Flammen. Nur die untere Umfassungsmauer und die Fundamente der Türme blieben erhalten. 1508 erfolgte der Wiederaufbau, der durch Bischof Johann von Salhausen 1513 vollendet wurde. Bis zur Einführung der Reformation feierten Bischof und Domkapitel im Wurzener Dom noch die Römische Messe. 1542 standen sich in Wurzen wegen der Forderung der Türkensteuer vom Bischof Kurfürst Johann Friedrich und Herzog Moritz feindlich gegenüber (Wurzener Fladenkrieg). Auf Veranlassung Martin Luthers konnte Landgraf Philipp von Hessen einen Krieg vermeiden. Im Oschatzer Friedensschluß wurde 1542 u.a. die Einführung der Reformation beschlossen. Der Dresdener Prof. Georg Wrba schuf die ausdrucksstarke Kreuzigungsgruppe.

Öffnungszeiten: April - Oktober täglich 10 - 17 Uhr
Nov. - März Sa 11 - 16 Uhr/ So 12 - 16 Uhr bzw. auf Voranmeldung
Orgelführung und Turmbesteigung nach Vereinbarung

Lukaskirche Nitzschka

Am Rittergut
04808 Wurzen / OT Nitzschka
Telefon: 03425 / 90500
kg.wurzen@evlks.de
http://www.evkirche-wurzen.de

Die Lukaskirche in Nitzschka stammt aus dem 15. Jahrhundert. Dem Kreuzrippengewölbe über dem Chorraum ist ein Triumphbogen vorgeordnet. 1529 wurde die Reformation in Nitzschka eingeführt. 1674 stürzte der Turm ein, der bis 1677 wieder errichtet wurde. Nach einem Brand im Jahr 1704 folgte bald der Wiederaufbau. Bei einer Kirchenerneuerung 1831 wurde der spätgotische Schnitzaltar aus der Zeit um 1520 entfernt. Drei Figuren blieben erhalten. Nach 2006 erfolgte die Innen- und Außensanierung.

Dorfkirche Neichen - Trebsen

Pfarrgasse 5
04687 Trebsen
Telefon: 034383 41269
info@kirche-trebsen.de
http://www.kirche-trebsen.de

Sie war ursprünglich eine um 1100 errichtete Stabbohlenkirche. Nur wenige Jahrzehnte später erfolgte ein massiver Kirchenbau, der aus einem kleinen Kirchenraum mit Chorturm und halbrunder Apsis bestand. Die Kirche besitzt eine beachtenswerte Orgel der Fa. Schrickel aus Eilenburg.

Stadtkirche Trebsen

Pfarrgasse 5
04687 Trebsen
Telefon: 034383 4126 9
info@kirche-trebsen.de
http://www.kirche-trebsen.de

Die Stadtkirche Trebsen, eine große romanische Saalkirche aus dem 12. Jh. mit eingezogenem spätgotischem Chor mit 3/8-Schluss (1518). Der Turm, erbaut 1552, trägt eine 1731 fertig gestellte Zwiebelhaube. Der Innenraum der Kirche wurde nach 1700 barock ausgestattet und ist heute noch geprägt von dem großen Deckengemälde von 1701, das die Himmelfahrt des Elia darstellt. Die Kirche dokumentiert in einzigartiger Weise 9 Jahrhunderte christlicher Bau-, Kultur- und Kirchengeschichte. Zu sehen sind u.a. die aus der 1. Hälfte des 12. Jh. stammende Reliefgrabplatte der Judita von Trebissen, ein großes Kruzifix (um 1500), figürliche Grabmäler von Patronsherren und Pfarrfamilien. Die Glasmalerei im Altarraum von 1912 zeigt den Auferstandenen, darunter die Stifterfamilie Wiede. Kriegergedächtnis in der ehemaligen Sakristei mit einer Pieta von 1923 und einem Glasmalereifenster von 1953. Auf dem Pfarrhof: Diakonat aus dem 16. Jh. mit Doppelportal aus Rochlitzer Porphyrtuff, Pfarrhaus aus dem 16. und 18. Jh. mit Sitznischenportal (um 1520).

Besichtigung: Sa und So 12-18 Uhr, sonst Anmeldung im Pfarramt

Martinskirche Nerchau

Kirchstraße 4
04668 Nerchau
Telefon: 03437 / 9486240
kg.grimma@evlks.de
http://www.frauenkirche-grimma.de

Eine alte steinerne Kapelle wurde Anfang des 13. Jahrhunderts zu einem Gotteshaus erweitert. In den folgenden Jahren wurde immer wieder an der Kirche gebaut. Die ursprünglich romanische Kirche erhielt später einen frühgotischen quadratischen Turm. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde das Kirchenschiff umgebaut und der spätgotische Chorraum erbaut, wo heute ein schlichter Altar steht. Anfang des 18. Jahrhunderts errichtete man den achteckigen Turmaufsatz. Der westliche Anbau am Kirchenschiff entstand 1873 im Zuge einer grundhaften Erneuerung. Die Orgel wurde 1912 von Gebr. Jehmlich (Dresden) erbaut. Sie ist unverändert erhalten und hat als Zeugnis einer spätromantischen Dorfkirchenorgel Denkmalswert.

Klosterkirche St. Augustin - Grimma

Markt 23
04680 Grimma
Telefon: 03437/ 98 58 285
stadtinformation@grimma.de
http://www.grimma.de

Die Klosterkirche des ehemaligen Augustiner Eremitenklosters wurde um 1435 als Saalkirche errichtet. Bis zur Reformation wurde sie ausschließlich von den Geistlichen des angrenzenden Klosters als Kirche genutzt. Martin Luther, der mehrmals in dieser Kirche predigte bezeichnete sie als Brustbrecher. Nach der Reformation wurden Klostergebäude und Kirche als Landes- und Fürstenschule genutzt Im ehemaligen Augustinerkloster predigte Martin Luther mehrmals, u.a. gegen den Ablasshandel. Der Kirchenliederdichter Paul Gerhardt besuchte die Landesschule von 1622 bis 1627. Heute wird die Hallenkirche für Veranstaltungen genutzt.

Frauenkirche - Grimma

Baderplan 1
04680 Grimma
Telefon: 03437/94 86 240
kg.grimma@evlks.de
www.frauenkirche-grimma.de

Das doppeltürmige Wahrzeichen der Muldestadt ist ein bedeutendes romanisches Bauwerk mit dreischiffiger Pfeilerbasilika mit Querhaus und Rechtecktor (1329). Schnitzaltar, Taufstein sowie die romanische und gotische Kapitelle sind aus Rochlitzer Porphyrtuff. Eine Lutherbüste - ein Abguss des Originals von Ernst Rietschel - befindet sich an der Nordseite der Kirche.

Friedhofskapelle - Grimma

August-Bebel-Straße 14
04680 Grimma

Die "Gottesackerkirche" wurde ab 1556 erbaut. Der spätgotische Flügelaltar entstand zwischen 1519 und 1530 und ist mit eindrucksvollen Bildern aus der Cranach-Schule ausgestattet (ursprünglich in der 1888 abgerissenen Grimmaer Nicolaikirche).

Kirche Großbothen - Grimma

Kirchstraße 6
04680 Grimma OT Großbothen
Telefon: 03438471526
kg.grossbothen@evlks.de

Die Kirche wurde erstmals im Jahr 1291 erwähnt. Im romantischen Stil erbaut, wurde sie 1676 umgebaut und 1751 erneuert. Sehenswert ist der Sakristeischrank aus dem 13. Jahrhundert.

Bergkirche Schönbach - Colditz

Kirchweg 14
04680 Colditz OT Schönbach
Telefon: 034381 43674

Schönbach ist ein frühes Zentrum der ländlichen Reformation. Pfarrer Johann Stumpf unterhielt damals einen Briefwechsel mit Dr. Martin Luther, der ihn in seinem Streit mit dem Merseburger Bischof unterstützte. Der Heimatweg "ZeitZeugen" erinnert mit einer Tafel daran.
Öffnungszeiten: Mo 8.00-12.00 Uhr und 17.00-18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Evangelische Kirche Zschirla

Dorfstraße 28
04680 Zschirla
Telefon: 034381 / 43472
kg.colditz_lastau@evlks.de

In alter Zeit hat hier eine Kapelle gestanden, wie sich aus einer Urkunde im Hauptstaatsarchiv in Dresden vom Jahre 1215 ergibt. 1863/ 1864 wurde die große Kirche im neuromanischen Stil von Ernst Zocher aus Leipzig neu erbaut. Aus dem Vorgängerbau sind der Altar vom Ende des 17. Jahrhunderts und die rechts und links an den Wänden hängenden Figuren erhalten. Eine der drei Glocken ist ebenfalls noch erhalten, zwei weitere wurden Opfer des 2. Weltkrieges. Seit 1995 ist das Geläut wieder vollständig.

Evangelische Kirche Dürrweitzschen

Zur Kirche 1
04668 Grimma
Telefon: 034386 / 41234
kg.zschoppach@evlks.de
http://www.kirche-zschoppach.de

1834 vernichtete ein Großbrand die alte Kirche aus dem Jahr 1487. 1839/40 erfolgte ein Neubau im damals sogenannten „neubyzantinischen Stil“ mit einem Kanzelaltar. Die ein-manualige Orgel in der Kirche wurde im Jahre 1842 durch den Orgelbaumeister Häcker aus Borna eingebaut. 1971 bis 1974 wurde die Kirche umgebaut, der Altarraum neu gestaltet und 1995 erneut innen renoviert.

Kirche zu Ablaß - Mügeln

Öhninger Straße 39
04769 Mügeln
Telefon: 034362 32616

Die Kirche zu Ablaß hat ihre Wurzeln vermutlich in einer gotischen Kapelle und erhielt bald nach Einführung der Reformation ihre heutige Gestalt. Die Innenausstattung wurde um 1900 erneuert.
Öffnungszeiten: nach Vereinbarung mit dem Pfarramt

Evangelische Kirche Zschoppach

Zur Kirche 1
04668 Grimma OT Zschoppach
Telefon: 034386 / 41234
kg.zschoppach@evlks.de
http://www.kirche-zschoppach.de

Das Gotteshaus mit einem Kanzelaltar und umlaufenden Emporen wurde 1829 bis 1833 an der Stelle eines älteren Kirchleins erbaut. Eine ungewöhnliche Bemalung aus dem Jahr 1902 überzieht den Altar, die Emporenbrüstungen und die Decke mit Bibelzitaten, zu denen christliche Symbole treten. Die Betstube rechts vom Altar war den Besitzern des Ritterguts Motterwitz vorbehalten. Dort wurde um 1465 Johann Staupitz geboren, an den hier eine Ausstellung erinnert. Er war der entscheidende theologische Lehrer und Förderer Martin Luthers. Staupitz machte ihn 1512 zu seinem Nachfolger als Professor für Bibelwissenschaft an der Universität Wittenberg.

St. Marienkirche - Altmügeln

Johanniskirchhof 5
04769 Mügeln
Telefon: 034362 32412

Die Altmügelner St. Marienkirche, eine der ältesten und größten Dorfkirchen Sachsens und Mügelns Hauptkirche bis 1856, war im Mittelalter eine Wallfahrtskirche. Zu Maria Geburt, Anfang September, konnten hier die Bewohner einen 40-tägigen Ablaß von ihren Sünden erwirken. Daraus entwickelte sich einer der bedeutendsten Jahrmärkte Sachsens - der Stoppelmarkt.

St.-Johanniskirche - Mügeln

Johanniskirchhof 5
04769 Mügeln
Telefon: 034362 32412

Im Jahr 1232 ließ Bischof Heinrich I. von Meißen die Mügelner Johanniskirche erbauen. Nach Ihrer Zerstörung wurde sie um 1430 wieder errichtet.
Öffnungszeiten: nach Vereinbarung mit dem Pfarramt

St. Andreas Kirche Schweta - Mügeln

Johanniskirchhof 5
04769 Mügeln OT Schweta
Telefon: 034362 32412

Die Dorfkirche St. Andreas in Schweta wurde von 1751 – 1753 im Stil des Barock errichtet. Der Innenraum wirkt elegant und ist von einer umlaufenden Empore umgeben. Im Westen des Kirchenraums befinden sich die Herrschaftslogen der ehemaligen Rittergüter Schweta und Stennschütz. 1887 wurde auf der Südempore eine Orgel des Orgelbauers Franz Emil Keller eingebaut.

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung mit dem Pfarramt

Kloster Marienthal Sornzig - Mügeln

Klosterstraße 16
04769 Mügeln OT Sornzig
Telefon: 034362 424222
www.klostersornzig.de

Erbaut 1241, war das Kloster 300 Jahre, bis zur Reformation,ein Kloster der Zisterzienserinnen. Im Jahre 1652 zeigte ein Nachfahre Luthers Interesse am Klostergut. In den Folgejahren der deutschen Wende wurde das Gebäude von innen und außen denkmalgerecht rekonstruiert.

Martin-Luther-Kirche Sornzig - Mügeln

Öhninger Straße 39
04769 Mügeln
Telefon: 034362 32616

Die Martin-Luther-Kirche Sornzig wurde in den Jahren
1808/10 erbaut. Aus gleicher Zeit stammt die Orgel des vogtländischen Orgelbauers Johann Gottlob Trampeli. Regelmäßig finden in Sornzig Orgelkonzerte statt.
Öffnungszeiten: nach Vereinbarung über das Pfarramt

Dorfkirche Gallschütz

Öhninger Straße 39
04769 Sornzig-Ablaß
Telefon: 034362 / 32616
ksp.sornzig@evlks.de

Die kleine spätromanische Kirche wurde wohl im 14. Jahrhundert erbaut und in ihrer Grundform nie verändert, aber im Laufe der Zeit neu ausgestattet und mit unterschiedlichen Einbauten versehen. In den 1970er Jahren entdeckte man im Chor und in der Apsis Reste spätgotischer Wandmalereien und einer Apostelfigur. Charakteristisch ist das Satteldach mit hohem Dachreiter. Eine der beiden Glocken stammt noch aus dem 15. Jahrhundert.

Sankt-Pankratius-Kirche Tragnitz - Leisnig

Kirchweg 8
04703 Leisnig / OT Tragnitz
Telefon: 034321 / 14349
kg.leisnig@evlks.de
http://www.kirche-leisnig.de/

Von dem spätgotischen Bau aus dem 15. Jahrhundert sind der Turmunterbau und der Chorraum erhalten. Das Innere wurde im 17. Jahrhundert neu ausgestaltet. Valentin Otte und Johann Richter aus Meißen schufen 1659 den Altar. Um 1904 wurde die Kirche im Sinne des Jugendstils umgebaut. Dabei kam das Reliefbildnis Luthers in den Giebel des Südportals. 1883 wurde die Luthereiche neben der Kirche gepflanzt.

Stadtkirche St. Matthäi - Leisnig

Colditzer Str. 1
04703 Leisnig
Telefon: 034321/14349
kg.leisnig@evlks.de
www.kirche-leisnig.de

Die Ursprünge der Leisniger Stadtkirche St. Matthäi reichen ins 12. Jahrhundert zurück, sie wurde von den Leisniger Burggrafen erreichtet.
Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt im 13. Jahrhundert verlagerte sich das Stadtzentrum um die Kirche, die in der Zeit zwischen 1460 und 1490 zur spätgotischen Hallenkirche erweitert wurde.
Im dreißigjährigen Krieg brannten schwedische Truppen die Kirche nieder, bereits 1637 konnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Der Meißner Bildschnitzer Valentin Otte errichtete den fast elf Meter hohen Altar, der den Chor ausfüllt.
1882 begann man den Innenraum der Kirche mit neogotischen Elementen auszustatten, und den Westturm zu erhöhen. Diese Umbauten wurden 1960 aus dem Kircheninnenraum entfernt, einzig der Kirchturm zeugt von aus der Bauperiode.

Kloster Buch

Klosterbuch 1
04703 Leisnig
Telefon: 034321 68592
KlosterBuch@t-online.de
http://www.klosterbuch.de

1192 stiftete der Leisniger Burggraf Heinrich I. das Zisterzienser Kloster Buch, der Einzug der ersten Mönche erfolgte im gleichen Jahr. Durch zahlreiche Stiftungen und Besitzankauf erweiterte der Konvent, zu dem zeitweise 30 Mönche gehörten, seine wirtschaftliche Kraft. In der Blütezeit gehörten 52 Dörfer und 8 Vorwerke zu seinem Besitz. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1526 aufgelöst. Ein Teil der Mönche verließ freiwillig das Kloster, die Verbleibenden lebten bis zur Veräußerung der ehemaligen Besitzungen in Buch. Die Güter des Klosters wurden nach und nach durch den Kurfürsten verkauft. Eine vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung der ehemaligen Klostergüter blieb bis 1998 prägend. Heute entwickelt und betreibt ein Förderverein das Klostergelände als kulturhistorisches Zentrum wo ein umfangreiches kulturelles Angebot für Gäste aller Altersgruppen angeboten wird. Historisch Interessierte können Teile der ehemaligen Klosteranlage besuchen. Das Kapitelhaus sowie das Abthaus mit Infirmerie und Krankenkapelle sind vollständig erhalten.

Kirche Technitz

Westewitzer Straße 9
04720 Döbeln OT Technitz
Telefon: 03431 / 612525
foerderverein@kirche-technitz.de
http://www.kirche-technitz.de

Die Gründung des Technitzer Pfarrsprengels geht auf das 12 Jahrhundert zurück. Seit dieser Zeit steht die Kirche oberhalb der Mulde. Im 19. Jahrhundert begann die Gemeinde mit dem Neubau des heutigen Gotteshauses, das die alte Kirche zu klein für die Gemeinde wurde.
Die Grundsteinlegung erfolgte 1851 durch den Baumeister Gustav Uhlig. Der bekannte Dresdner Orgelbaumeister Carl Eduard Jehmlich baute 1854 die Orgel ein.

Stadtkirche St. Nicolai - Döbeln

Kleine Kirchgasse 1
04720 Döbeln
Telefon: 0 34 31 / 71 01 57
kg.doebeln@evlks.de
http://www.kirchgemeinde-doebeln.de

Die Stadtkirche St. Nicolai in Döbeln gehört zu den ältesten Bauwerken der Stadt Döbeln. Sie beherbergt zahlreiche Kunstschätze. Der elf Meter hohe Altar gehört zu Sachsens ältesten Schnitzaltären und wird der Cranach-Schule zugeordnet. Ein besonderer kunsthistorischer Schatz ist der Mirakelmann - eine Holzfigur mit beweglichen Gliedmaßen. Nur wenige dieser Christusfiguren haben die Jahrhunderte überdauert.

Kirche Deutschenbora

Dresdner Straße 2
01683 Nossen
Telefon: 035242 / 68467
kg.nossen@evlks.de
www.kirche-nossen.de

Das Dorf Deutschenbora liegt an einer Zuwegung zum Lutherweg in Sachsen, im Herzen des Klosterbezirkes Altzella. Es ist davon auszugehen, dass der Ort bereits im 14. Jahrhundert über ein Kirchgebäude verfügte, ein Pfarrer wird 1428 erstmals in Urkunden erwähnt.
1698 begannen Umbauarbeiten auf den Fundamenten der mittelalterlichen Kirche. In dieser Zeit erhielt die Kirche Ihren bis heute sichtbaren 33 m hohen Turm, der das Original Geläut von 1561 beherbergt. Sehenswert ist die Bemalung im Inneren der Kirche. An den Emporen ist der Geschlechterzug der Familie von Mergenthal zu sehen. Es wird davon ausgegangen, dass Katharina von Bora aus dieser Familie stammte. Daher wird der benachbarte Ort Hirschfeld u.a. als möglicher Geburtsort von Luthers späterer Ehefrau angenommen.

Kirche Ziegra - Döbeln / OT Ziegra

Westewitzer Straße 9
04720 Döbeln OT Technitz
Telefon: 03431 / 612525
foerderverein@kirche-technitz.de
http://www.kirche-technitz.de

Bei der Dorfkirche in Ziegra handelt es sich um eine Zentralkirche des sächsischen Barocks. Sie wurde 1769 / 70 auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus durch den Rittergutsbesitzer Julius Moritz von Hartitzsch errichtet. Drei Emporen umgeben den Kirchenraum. Die Orgel, welche sich auf der Westempore befindet stammt aus der Werkstatt des Orgelbaumeisters Carl Eduard Jehmlich.

Stadtkirche St. Nicolai - Waldheim

Am Schulberg 2
04736 Waldheim
Telefon: 034327 93257
kirche.waldheim@gmail.com
kirchspiel-waldheim-geringswalde.de

Die Stadtkirche wird 1336 erstmals erwähnt und war dem heiligen Nikolaus, dem Patron der Kaufleute, geweiht. Bis 1832 stand sie auf dem Marktplatz. Ein verheerender Stadtbrand zerstörte sie am 20. Mai 1832. Heute erinnert ein gepflastertes Kreuz mit eingelassener Bronzetafel auf dem Waldheimer Marktplatz an den ehemaligen Standort der Kirche.
Der heutige klassizistische Neubau der Stadtkirche mit 1200 Sitzplätzen entstand durch den Baumeister Christian Friedrich Uhlig. Die Arbeiten am Kirchenneubau dauerten drei Jahre. 1842 wurde die neue Stadtkirche geweiht.

Dorfkirche Ringethal - Mittweida

Hauptstraße 18
09648 Ringethal
Telefon: 03727 3101
https://sites.google.com/site/evkgmittweida/kirchgemeinden/ringethal/das-sind-wir-1

Die kleine romanische Kirche aus dem 12 Jahrhundert wurde in der Zeit der Gotik und des Barocks verändert durch Verlängerung des Chores, Hinzufügung des Dachreiters und Einbau von Emporen und größeren Fenstern. Die kleine Orgel von 1725 mit schönem Barockprospekt von Gottfried Silbermann ist die kleinste Orgel aus dieser berühmten Werkstatt. 1762 wurde sie vom Schloss hierher versetzt. Eine Predigt Luthers in Ringethal ist historisch nicht nachweisbar.

Kirche Frankenau - Mittweida

Kolkauer Straße 10 (Pfarramt Seelitz)
09306 Seelitz
Telefon: 03727 3120 oder 03737 42563
Kirche-Seelitz@gmx.net
kirche-seelitz.de

Die Kirche Frankenau wurde 1555 vom Blitz getroffen und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Von dem Vorgängerbau der neuen Kirche aus dem Jahre 1556 ist kaum etwas erhalten. Damals wurden auch neue Glocken aufgezogen. Im Inneren steht ein barocker Kanzelaltar. Der Dachreiter wurde 1742 errichtet. Die Orgel der Kirche ist 1801 vom Orgelbauer Hesse in Lunzenau eingebaut worden. Die Einführung der Reformation fällt in die Jahre 1539-1541.

Evangelische Kirche Topfseifersdorf

Kolkauer Straße 10 (Pfarramt Seelitz)
09306 Seelitz
Telefon: 03737 42563
kirche-Seelitz@gmx.net
kirche-seelitz.de

Die im Ursprung romanische Kirche wurde im 15./16. Jahrhundert durch Anbau eines Chorraumes nach Osten verlängert. Dort steht jetzt der prachtvolle spätgotische Schnitzaltar von 1514 mit der Darstellung des Abendmahls, Marias sowie von Aposteln und Heiligen. Aus dem Jahr 1601 stammt der kelchförmige Taufstein. Am Pfarrhaus erinnert eine Gedenktafel an den bedeuten Barockdichter Paul Flemming, der hier von 1616 bis 1628 sein Zuhause hatte, auch als er die Lateinschule in Mittweida und dann die Thomasschule in Leipzig besuchte.

Kunigundenkirche - Rochlitz

Am Kunigundenplatz
09306 Rochlitz
Telefon: 03737 42524 (Pfarramt)
http://www.kirchspiel-rochlitzer-land.de/kirchspiel/default/index.php?cat=x_ro&subcat=gebaeude&page=kuni

Die spätgotische Kunigundenkirche beherbergt einen der bedeutensten Altäre Sachsens. Frühe reformatorische Bestrebungen in der Stadt wurden unterdrückt, bis 1537 die Herzogin Elisabeth die Reformation einführte. Jedoch wollte sie in Glaubensdingen niemanden gegen sein Gewissen drängen. Ein Glasfenster zeigt, wie ihr Superintendent Anton Musa, den sie eingesetzt hatte, auf evangelische Weise den Abendsmahlkelch reicht.

Petrikirche - Rochlitz

unterhalb Schloss Rochlitz
Telefon: 03737 42524 (Pfarramt)

Mit Blick in das Tal der Zwickauer Mulde erhebt sich die Petrikirche unterhalb des Schloss Rochlitz. Ursprünglich war sie Kirche des Burgwartes Rochlitz. Mit dem Aufblühen der Stadt Rochlitz konnte die Petrikirche als erste Pfarrkirche genutzt werden. Im 15. Jahrhundert begann der Umbau der romanischen Kirche im Stil der Gotik. Die Ausmalung des Kircheninnenraums beeindruckt die Besucher der Kirche. Neben floralen Verzierungen schmücken die vier Evangelisten, als auch die die beiden Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon die Decke des Kirchenschiffs.

Öffungszeiten im Sommerhalbjahr: Sa / So 11-17 Uhr

Stiftskirche Wechselburg

Markt 12
09306 Wechselburg
Telefon: 037384 - 808 22
http://www.kloster-wechselburg.de/index.htm

Die spätromanische Basilika zählt zu den besterhaltenen romanischen Großbauten östlich der Saale. Der Lettner mit seinen Bildwerken gehört zu den herausragenden Zeugnissen der deutschen Kunst im 13. Jahrhundert. Die kreuzförmige Pfeilerbasilika von 54 m Gesamtlänge hat gen Westen einen stattlichen Turmbau. Neben Bruchsteinen ist das Baumaterial Rochlitzer Porphyr. Seit 1993 beherbergen die Räume neben der Basilika ein Benediktinerkloster.

Evangelisch-lutherische Kirche St. Otto

Markt 5
09306 Wechselburg
Telefon: 037384 - 278
www.kirchspiel-rochlitzer-land.de

Die Kirche trägt den Namen des Bischofs Otto von Bamberg, der für die Ausbreitung des Christentums im 11. Jahrhundert missionarisch tätig war. Um 1200 stand hier eine romanische Kirche, die 1604 durch Brand schwer beschädigt wurde. Mit dem Bau der Kirche wurde sofort begonnen, der Turm erst 1765 fertiggestellt. Die große barocke Kirche fasziniert durch ihre festliche farbige Innengestaltung im Zusammenklang von Altar, reich geschnitzter Kanzel und der 1781 fertiggestellten Orgel von Johann Jacob Schramm, einem Schüler Gottfried Silbermanns.

St. Katharinen und St. Georgenkirche - Göhren

Göhren
Göhren
Telefon: 037384 - 278
http://www.kirchspiel-rochlitzer-land.de/kirchspiel/default/index.php

Die spätromanische Kirche vom Anfang des 13. Jahrhunderts musste gebaut werden, weil der zuständige Pfarrer aus Zschillen (jetzt Wechselburg) durch häufiges Hochwasser der Mulde seine Gemeinde nicht erreichen konnte. Die Kirche erhielt 1519 eine Eingangshalle mit einem Spitzbogenportal und den Dachreiter. Den bedeuten spätgotischen Flügelaltar mit zahlreichen Figuren schuf Franz Geringswald aus Altenburg um 1510. Im Chorraum befindet sich eine reichgeschmückte spätgotische Sakramentsnische, deren plastischer Schmuck aus Rochlitzer Porphyr gefertigt ist.

Stadtkirche St. Jacobus - Lunzenau

Karl-Marx-Straße
09328 Lunzenau
Telefon: 037383 6423
http://www.kirche-lunzenau.de/index.html

Lunzenau wurde durch den Pfarrer von Rochsburg kirchlich versorgt und erhielt erst 1687 einen eigenen Pfarrer. Die jetzige Kirche wurde nach dem schweren Stadtbrand von 1781 vier Jahre später (bis 1789) nach Plänen des Maurermeisters Schiffner aus Penig und des Zimmermeisters Michael Mäßig aus Wiederau erbaut. Das Kircheninnere mit seiner flachen Decke ist beeindruckend durch die einheitliche Ausstattung aus der Erbauungszeit mit zwei umlaufenden Emporen, hohem Kanzelaltar und einer Patronatsloge mit dem Wappen der Familie von Schönburg

Dorfkirche St. Georg und St. Moritz - Wolkenburg

Schlossberg 3
09212 Limbach-Oberfrohna / OT Wolkenburg
Telefon: 037609 5344
verwaltung@kirchenbezirk-glauchau-rochlitz.de
http://www.kirchenbezirk-glauchau-rochlitz.de/kirchgemeinden-im-kirchenbezirk/region-penig/wolkenburg/index.html

Die heutige Friedhofskapelle steht abseits des Dorfes auf einer kleinen Anhöhe. Sie wurde den beiden Missionsheiligen St. Georg und St. Moritz geweiht und 1308 erstmals urkundlich erwähnt. Im Inneren wurden seit 1984 umfangreiche Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert freigelegt. Ein Gedächtnisaltar aus farbigem Marmor und Alabaster stiftete 1657 Agnes von Schönberg. In der Kirche sind eindrucksvolle Grabdenkmäler für die Familie von Einsiedel.

Evangelisch-lutherische Kirche St. Mauritius

Schlossberg 3
09212 Wolkenburg
Telefon: 037609 5344
http://www.kirchenbezirk-glauchau-rochlitz.de/kirchgemeinden-im-kirchenbezirk/region-penig/wolkenburg/index.html

Die evangelische-lutherische Kirche St. Mauritius ist eine der ersten und stilreinsten klassizistischen Kirchenbauten Sachsens. Mit einem kreuzförmigen Grundriss wurde sie von 1749 bis 1804 vom Dresdner Hofbaumeister Johann August Giesel erbaut. Das Altarbild "Himmelfahrt Christi" ist von Sascha Schneider. In der Taufkapelle wurde von Adam Friedrich Oeser das Gemälde "Die Kindersegnung" begonnen und nach seinem Tod 1799 von seinen Schülern Hans Veit Schnorr von Carolsfeld und David Menzel fertig gestellt.

Öffnungszeiten der Kirche: April - Oktober am Wochenende 11-18 Uhr.

Ev. Kirche Niederwinkel - Waldenburg

Telefon: 037608 - 28861
kg.waldenburg_stbartholomaeus@evlks.de

Die ursprünglich romanische Kirche wurde 1254 erstmals urkundlich erwähnt, im 15. Jahrhundert verändert und später mehrfach umgebaut. Aus der gotischen Zeit stammen der Schnitzalter mit bemalten Flügeln (Sebastian und Christophorus) aus einer Zwickauer Werkstatt, ferner eine Sakramentsnische an der Südseite. Die Orgel von 1866 ist eines der letzten Werke des Bornaer Orgelbauers Urban Kreutzbach, „Silbermann des 19. Jahrhunderts“ genannt.

Stadtkirche St. Bartholomäus - Waldenburg

Dorfkirche St. Georgen - Remse

Kirchberg 10
08373 Remse
Telefon: 037632414
pfarramt-remse@t-online.de
http://www.kirchenbezirk-glauchau-rochlitz.de/kirchgemeinden-im-kirchenbezirk/region-muldental/remse-weidensdorf/index.php

Die ursprünglich spätromanische Kirche auf der anderen Seite der Mulde wurde im 18. Jahrhundert umgebaut. Aus dieser Zeit stammt auch die Innenausstattung. Aufwändige Restaurierungen seit 1991 und 2012 förderten Wandmalereien und interessante Details zur Geschichte und künstlerischen Gestaltung dieser Kirche zutage, die sich Stück um Stück in neuem Glanz zeigt.

Dorfkirche Kleinbernsdorf - Glauchau

Die kleine romanische Chorturmkirche erhielt in der Zeit der Gotik (Westportal) und Barock Veränderungen. Die bemalte Holzdecke und die Emporen stammen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Das Altarbild von 1728 zeigt Christus am Kreuz.

Dorfkirche Reinholdshain

Kirchberg 10
08373 Remse
Telefon: 03763 2414
info@kirche-reinholdshain.de
http://www.kirchenbezirk-glauchau-rochlitz.de/kirchgemeinden-im-kirchenbezirk/region-muldental/reinholdshain/index.php

Die Kirche hat wahrscheinlich mittelalterlichen Ursprung und wurde 1802 und 1894 stark verändert. 1802 wurden die Emporen eingebaut, die von acht bis an die Decke reichenden Pfeilern getragen werden. Die Orgel erbaute Urban Kreutzbach in Borna. Sie kam 1983 hierher aus der Kirche Bösdorf bei Leipzig, die dem Braunkohlentagebau musste.

Stadtkirche St. Georgen - Glauchau

Kirchplatz 7
08371 Glauchau
Telefon: 03763 509316
kg.glauchau_stgeorgen@evlks.de
http://georgenkirche-glauchau.de/

Die Kirche befindet sich gegenüber den Schlössern von Glauchau. 1728 wurde sie geweiht. Die Orgel wurde von Gottfried Silbermann erbaut.
Öffnungszeiten: Mi 10.00-16.00 Uhr; Sa 13.00-17.00 Uhr (Winterpause: Jan-März)

Lutherkirche & Lutherhaus - Glauchau

Dorotheenstraße 8
08371 Glauchau
Telefon: 03763 2923
kg.glauchau_luther@evlks.de
http://www.lutherkirche-glauchau.de/

Ev.-Luth. Kirche, geweiht 1909, bildet mit dem Lutherhaus ein einzigartiges Jugendstilensemble. Unter dem Kreuz Jesu ist Dr. Martin Luther zu sehen. Das Lutherhaus wird geprägt von Holz, Buntglasfenstern und zwei großen Ölbildern von Th. Moser.
Öffnungszeiten Büro:
Di 08.00-11.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung
Gottesdienst: So 10.30 Uhr

Dorfkirche Schlunzig

Schulweg 4
08371 Glauchau
Telefon: 03763 3120
info@kirche-schlunzig.de
http://www.pfarramt-wernsdorf.de/index2.html

Wahrscheinlich 1230 bis 1280 wurde die spätromanische Kirche erbaut und später mehrfach verändert. Der markante achteckige Dachreiter stammt von 1586. Das Innere besticht durch die Einheitlichkeit der Innengestaltung. Ein spätgotischer Flügelaltar mit mehreren Figuren wurde um 1510 in einer Zwickauer Werkstatt gefertigt. Eine Kostbarkeit ist die Orgel des Zwickauer Orgelbauers Johann Jacob Donati d. Ä. aus dem Jahr 1724.

Ev.-luth. Kirche Crossen

Crossener Kirchstraße
08058 Crossen
Telefon: 0375 455079
kg.crossen@evlks.de

Im Jahr 1476 wurde eine größere Kapelle „Unserer Lieben Frau zur Weiden“ anstelle einer kleineren, zuerst 1219 erwähnten Kapelle errichtet. Nach der Einführung der Reformation 1529 wurde vier Jahre später das Langhaus angefügt und der Dachreiter aufgesetzt. Der Einbau der Emporen und weitere Umbauten erfolgten 1847 und 1888. Den künstlerisch herausragenden Altar fertigte 1520 Leonhard Herrgott aus Zwickau, eine Schüler des Bildschnitzers Peter Breuer.

Dom St. Marien - Zwickau

Domhof 10
08056 Zwickau
Telefon: 0375 2743521
suptur.zwickau@evlks.de
http://www.kirche-zwickau.de/

Der Zwickauer Dom ist als St. Marien-Kirche vor 1200 entstanden. Die ursprüngliche romanische Basilika wurde in den Jahren 1453 bis 1565 zur spätgotischen Hallenkirche umgebaut. Seit der Reformation 1518 ist St. Marien evangelisch. 1520 amtierte hier für ein halbes Jahr Thomas Müntzer und auch Dr. Martin Luther predigte 1522 bei seinem Besuch in Zwickau höchstwahrscheinlich in diesem Gotteshaus.

Der Turmaufsatz wurde in den Jahren 1671 bis 1672 von Joachim Marquard erbaut. Dadurch erreichte das Gebäude eine Höhe von 87 Metern. 1935 bekam St. Marien die Bezeichnung "Dom" verliehen, obwohl Zwickau nie der Sitz eines Bischofs war. Bemühungen nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches, diese Entscheidung rückgängig zu machen, scheiterten am Widerstand der Zwickauer, die ihren Dom behalten wollten.

Er ist von April bis Dezember täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, von Januar bis März täglich von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Turmbesteigungen sind von April bis September dienstags und donnerstags, jeweils um 15:00 Uhr möglich. Gottesdienste finden in der Regel sonntags, 10:30 Uhr und 18:00 Uhr statt; während dieser Zeiten sind keine Kirchenbesichtigungen möglich.
In den zahlreichen Kirchenkonzerten im Dom wird die Tradition sächsischer Kirchenmusik gepflegt.

Katharinenkirche - Zwickau

Katharinenstraße 27
08056 Zwickau
Telefon: 0375 21 35 27
kg.zwickau_katharinen@evlks.de
http://www.katharinenkirche-zwickau.de

Thomas Müntzer wirkte ab Herbst 1520 in der 1219 erstmals erwähnten Kirche, wo er
unter den Handwerkern Anhänger für seine radikalen Ideen fand. Er rief sie zum Aufruhr
auf, bis er am 17. April 1521 entlassen wurde. Vor der Kirche erinnert eine Plastik an den Reformator. Das Altarbild der Kirche aus der Werkstatt von Lukas Cranach d. Ä. zeigt auch die beiden Stifter, Kurfürst Friedrich den Weisen und seinen Bruder Herzog Johann den Beständigen. Im Stadtarchiv sind seine Gehaltsquittungen überliefert.

Öffnungszeiten des Pfarramtes: Di 9.00 -11.00 und Do 15.00 – 17.00 Uhr

Jacobikirche Werdau

Burgstraße 32
08412 Werdau
Telefon: (03761) 2270
kg.werdau@evlks.de
http://www.kirche-werdau.de

Der Ursprung der Kirche, die auf eine Wallfahrtskirche in vorreformatorischer Zeit zurückgeht, liegt bereits im 12. Jahrhundert. Der Chorraum wurde im 15./16.Jahrhhundert nach Osten verlängert. Bei der Restaurierung 2012 bis 2014 wurde die Farbfassung der Umgestaltung des Kirchenraums von 1865 wiederhergestellt. Durch große Meisterschaft zeichnen sich die Figuren des prachtvollen spätgotischen Schnitzaltars von 1514 aus. Die regelmäßigen Friedensseminare seit 1973, die mit die Friedliche Revolution vorbereiteten, machen diese Kirche weit über Sachsen hinaus bekannt.

Dorfkirche Lauenhain - Crimmitschau

Harthstraße 16
08451 Crimmitschau-Lauenhain
Telefon: 03762 2470

Am Jakobsweg gelegene Dorfkirche, im 13 Jh. erstmals erwähnt. Im Inneren der Kirche sind mittelalterliche Altarfiguren zu bewundern, eine davon stellt den Apostel Jakobus dar.
Öffnungszeiten: auf Anfrage

St.Laurentius Kirche - Crimmitschau

Kirchplatz 3
08451 Crimmitschau
Telefon: 03762 34 63
info@laurentius-gemeinde.de
http://www.laurentius-gemeinde.de

Die St. Laurentiuskirche in Crimmitschau wurde erstmals 1222 in einer Stiftungsurkunde
als "Ecclesia S. Laurenti in civitae Crimaschowe" ausgewiesen. Im Jahr 1353 musste das ursprünglich romanische Kirchlein einem gotischen Neubau weichen. Die heutige dreischiffige Halle hat ihre Ursprünge 1513 und wurde damals im spätgotischen Stil von
Baumeister Assmann Pfeffer errichtet. Als Erinnerungszeichen für die Einführung
der Reformation im Jahre 1529 in Crimmitschau kann, neben anderen prächtigen bleigefassten Buntglasfenstern, das sogenannte "Gustav-Adolf-Fenster" bewundert
werden. Es zeigt Luther mit erhobener Bibel. Darunter ist das Porträt Gustav Adolfs erkennbar. Außerdem sind im Kunstwerk die Lutherrose, das Wappen Gustav Adolfs sowie
das Stadtwappen von Crimmitschau enthalten.

Dorfkirche Frankenhausen - Crimmitschau

Leipziger Straße 236
08451 Crimmitschau
Telefon: 03762 937674

Die romanische Dorfkirche Frankenhausen wurde um 1150 errichtet. Zwischen 1276 und 1292 wird im Zuge des hochmittelalterlichen Landesausbaus das Nonnenkloster Grünberg nach Frankenhausen verlegt. Bisher konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob die Dorfkirche zugleich auch als Klosterkirche diente. Da die Nonnen des Klosters nach den Regeln des Zisterzienserordens lebten, wurde die Kirche als Marienkirche geweiht.
Zahlreiche Umbauten der Kirche veränderten ihr mittelalterliches Aussehen. Der umfassendste Umbau erfolgte 1729.

Weiterführende Informationen zur Dorfkirche Frankenhausen erhalten Sie im Pfarrbüro der Kirchgemeinde.
Kontakt: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Frankenhausen, Pfarrerin Dietlind Starke

Friedenskirche - Ponitz

Pfarrberg
04639 Ponitz
Telefon: 03764 2597, jeden ersten Dienstag im Monat zwischen 16.00 -18.00 Uhr

Die Kirche ist in den Jahren 1733 und 1734 erbaut worden, da der Vorgängerbau mit Wurzeln in romanischer Zeit baufällig geworden war. Im November 1737 wurde die seither unverändert gebliebene Orgel von Gottfried Silbermann eingeweiht, ein Meisterwerk des Orgelbaus.

Stadtkirche St. Annen - Gößnitz

Pfarrberg 1
04639 Gößnitz
Telefon: 034493 30040
FamKlukas@web.de
http://www.suptur-abg.de/kirchenkreis/gemeinden/goessnitz/

Die spätgotische Hallenkirche wurde 1491 – 1494 anstelle einer Holzkirche errichte. Teile des Turmes stammen aus dieser Zeit, der 1614 um etwa 20 Meter erhöht wurde. 1741 erhielt er seinen charakteristischen Aufbau mit Zweibelkuppe und Laterne im Barockstil. 1899/90 wurde die Kirche umgebaut. Sie erhielt einen Altar, eine Kanzel und eine Ausmalung im Stil der Neogotik, die nach 1964 entfernt wurde. Der Innenraum wurde nach der Jahrtausendwende ein dem vorherrschenden Beige-Ton farbig neu gefasst.

Christophoruskirche - Saara

Saara Nr. 15
04603 Nobitz
Telefon: 034493 30040 oder 0160/1718985
pfarramt.saara@t-online.de
http://www.suptur-abg.de/kirchenkreis/gemeinden/saara/

Die Kirche besitzt zwei schöne Dachreiter und eine Uhr, die anstelle der Ziffern den Spruch trägt: "NÜTZE DIE ZEIT". Ein Fenstergewand im südlichen Schiffbereich verweist auf spätromanische Zeit. Innen befinden sich Deckenmalereien. Dass die Kirche dem Hl. Christophorus geweiht wurde, deutet u.a. auf eine einstige Furt durch die Pleiße hin. Die Legende dieses Heiligen berichtet, dass der Riese einst Reisende und schließlich das Jesuskind durch einen Fluss trug.

St.Georgskirche - Mockern

Saara Nr. 15
04603 Nobitz
Telefon: 034493 30040 oder 0160/1718985
pfarramt.saara@t-online.de

Die halbrunde Apsis der Kirche kündet von ihrem Entstehen in spätromanischer Zeit. Eine Besonderheit stellen die beiden Dachreiter auf Schiff- und Chordach dar. Der Ostgiebel des Chors weist Blendnischen auf, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts oft Anwendung fanden.

Dorfkirche Gnandstein

Gnandsteiner Hauptstraße 1
04655 Gnandstein

Die Kirche wurde 1518 an der Stelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet. Charakteristisch sind das langgestreckte Kirchenschiff mit dem hohen Satteldach und der wuchtige quadratische Westturm. Das Kircheninnere fasziniert durch die hohen gotischen Gewölbe und die einheitliche, reiche Ausgestaltung. Die Kanzel aus Porphyr stammt aus dem Jahr 1518. In der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden die Emporen mit Bilddarstellungen eingebaut und der Kanzelaltar errichtet. Der Chorraum mit dem kunstvollen Netzgewölbe ist der Begräbnisort der Familie von Einsiedel, die in einer Reihe von dreizehn beeindruckenden, lebensgroßen Standbild-Epitaphien dargestellt wird. Eine Besonderheit ist ein evangelischer Beichtstuhl aus dem 17. Jahrhundert mit prächtiger Bemalung.

St. Gangolf Kirche - Kohren-Sahlis

Pestalozzistraße 58
04655 Kohren-Sahlis
Telefon: 034344 61406

Öffnungszeiten: in der Sommerzeit täglich geöffnet

Stadtkirche St. Michael - Frohburg

Kirchplatz 1
04654 Frohburg
Telefon: 034348 51352
ksp.frohburg@evlks.de
http://www.kirchspiel-frohburg.de

Die dreischiffige gotische Hallenkirche wurde um 1475 erbaut. Der Chorraum ist etwa 50 Jahre älter. Im Jahr 1877 gab es eine umfassende Restaurierung und neugotische Inngestaltung. Der Altar und die Kanzel wurden in neugotischen Formen neu errichtet. Der Taufstein in achteckiger Kelchform aus Porphyr stammt aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Dorfkirche Benndorf - Frohburg

Kirchplatz 1
04654 Frohburg
Telefon: 034348 51352
ksp.frohburg@evlks.de
http://www.kirchspiel-frohburg.de

An die einfache Kirche vom Anfang des 13. Jahrhunderts wurde 50 Jahre später der Chorraum in Richtung Osten angefügt. Um 1500 wurde die Kirche nach Westen erweitert. Aus dieser Zeit stammen die schönen gotischen Fenster. Jakob Nauman aus Altenburg schnitzte 1506 den spätgotischen Flügelaltar mit Figuren von Maria, Georg, Barbara und den Aposteln. Das Relief mit der Darstellung der Geburt Christi wurde 1979 gestohlen.

Dorfkirche - Wyhra

An der Schanze 3
04552 Neukirchen
Telefon: 03433 200236
mail@pfarramt-neukirchen.de

Die Kirche wurde 1494 mit eindrucksvollem gotischem Gewölbe im Chorraum erbaut. Bei der Erneuerung 1893/94 wurden die Emporen eingebaut und an der Südseite ein farbiges Glasfenster mit der Darstellung Luthers und der Lutherrose eingefügt. Ein in Altenburg tätiger Meister fertige 1511 den prächtigen Schnitzaltar mit Figuren der Apostel, zahlreicher Heiliger und Christus. Im Jahre 1597 wurde die große Kanzel aus Porphyr mit Reliefdarstellungen der Taufe Christi und der Auferstehung errichtet. Die Orgel baute 1894 Richard Kreutzbach aus Borna.

Stadtkirche St. Marien - Borna

Martin-Luther-Platz 8
04552 Borna
Telefon: 03433 802185
kg.borna@evlks.de
http://www.kirche-borna.de

Die Stadtpfarrkirche entstand gleichzeitig mit der Stadt Borna in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Am Donnerstag nach Pfingsten 1411 wurde der Grundstein für den Bau einer gotischen Hallenkirche gelegt. In der Stadtkirche wurde bereits 1519 auf Vermittlung Martin Luthers durch Wolfgang Fusius im reformatorischen Sinne gepredigt. 1522 begab sich Luther nach Eindämmung der Unruhen in Wittenberg auf eine Predigtreise, die ihn nach Borna führte, wo er Ende April und Anfang Mai vier Mal in der Stadtkirche St. Marien predigte. Die Predigten sind gedruckt erhalten.

Emmauskirche - Borna

Martin-Luther-Platz 8
04552 Borna
Telefon: 03433 802185
kg.borna@evlks.de
http://www.kirche-borna.de

Die aus dem 13. Jahrhundert stammende romanische Dorfkirche wurde Ende Oktober 2007 aus dem 12 Kilometer weit entfernten Heuersdorf unter großem öffentlichem Interesse nach Borna auf den Martin-Luther-Platz umgesetzt. Borna - Wo Kirche bewegt wurde.

Lutherdenkmal

Der Burgdorfer Künstler Hilko Schomerus hat eine lebensgroße Plastik geschaffen, die Luther in seiner inneren Entwicklung darstellt. Von einer in sich verkrümmten Kreatur als Kind seiner Zeit und Kirche, durch seine Glaubenserfahrung zum freien Christenmenschen sich entfaltend, tritt er als Junker Jörg aus einem Portal in Borna an die Öffentlichkeit. Die Kernaussage evangelischen Glaubens und der Bezug auf eine in Borna gehaltene Predigt sowie den hier von ihm verfassten Aschermittwochsbrief verorten dieses Denkmal, das am 16.10.2011 feierlich enthüllt wurde, mit lesbaren Zitaten unverwechselbar in dieser Stadt.

Kunigundenkirche - Borna

Martin-Luther-Platz 4 / Kunigundengasse
04552 Borna
Telefon: 03433 802185
kg.borna@evlks.de
http://www.kirche-borna.de

Ev--luth. Kirche Lobstädt

Victoriastraße 21
04575 Neukieritzsch / OT Lobstädt
Telefon: 03433 912198
kg.Lobstaedt_neukieritzsch@evlks.de
http://www.kirche-im-leipziger-land.de/index.php/zu-den-regionen/48-lobstaedt

Die Kirche zu Lobstädt wurde vermutlich bereits im 13. oder 14. Jahrhundert errichtet. Nach 1610 wurde damit begonnen, das Kirchengebäude in der heute noch erhaltenen Größe zu erweitern. 1839 wurde die Kirche kostspielig umgestaltet durch den Einbau von Emporen und Langfenstern im Kirchenschiff in Anlehnung an den gotischen Stil. Neben der frühbarocken Kanzel und sind zwei volkstümliche, ausdrucksvolle Schnitzfiguren von Moses und Johannes dem Täufer bemerkenswert.

Katharina-von-Bora Gemeindezentrum - Neukieritzsch

Katharina-von-Bora-Straße 3
04575 Neukieritzsch
Telefon: 03433 912198
kg.Lobstaedt_neukieritzsch@evlks.de
http://www.kirche-im-leipziger-land.de/index.php/zu-den-regionen/48-lobstaedt

Die heutige Gemeinde Neukieritzsch blieb nach Einweihung des Bahnhofs Kieritzsch im
Jahr 1842 über Jahrzehnte nur eine kleine Ansiedlung. Doch nach 1945 vergrößerte sich
der Ort rasant und der Wunsch nach einer eigenen evangelischen Kirche wurde größer. Der Neubau der Katharina-von-Bora-Kirche wurde 1998 mit einem Gottesdienst eingeweiht und damit das Wirken der Katharina täglich in das Bewusstsein gerückt.
Öffnungszeiten: zu den Gottesdiensten und nach Vereinbarung

St. Laurentius Kirche - Neukieritzsch

Zöpener Straße
04575 Neukieritzsch OT Kahnsdorf
Telefon: 034342 51 36 0
kg.Lobstaedt_neukieritzsch@evlks.de
http://www.neukieritzsch.de/gemeindeleben/kirchgemeinden/ev.html

Stadtkirche St. Georgen - Rötha

Johann-Sebastian-Bach-Platz 11
04571 Rötha
Telefon: 034206 54109
kg.roetha@evlks.de
http://www.roetha.de/stadtleben/kirchgemeinde.html

Die St. Georgenkirche entstand um 1140 als romanische Pfeilerbasilika. Ursprünglich waren zwei Türme geplant, jedoch konnte nur der nördliche vollendet werden. Im Jahre 1510 riss man den baufällig gewordenen romanischen Chorraum ab und ersetzte ihn durch einen spätgotischen Chor. Beeindruckend sind die Sternengewölbe auf Wappenkonsolen. Bei der Innenrenovierung im Jahr 1970 wurde die ursprüngliche Malerei wieder freigelegt. Der frühbarocke Altar besticht durch seine reiche Gestaltung. Rechts neben dem Triumphbogen befinden sich ein Porträt Martin Luthers, darunter die Grabplatte des ersten evangelischen “Röth’schen” Pfarrers Georg Ebert von 1546. 1721 erhielt die St. Georgenkirche die berühmte Silbermannorgel.

Marienkirche - Rötha

Johann-Sebastian-Bach-Platz 11 / Marienstraße
04574 Rötha
Telefon: 034206 54109
kg.roetha@evlks.de
http://www.roetha.de/stadtleben/kirchgemeinde.html

Nur der Chorraum der ungewöhnlich groß geplanten Wallfahrtskirche, die wahrscheinlich auch zwei Türme erhalten sollte, wurde nach 1510 errichtet. Den weiten Innenraum überspannt eine engmaschiges Netzgewölbe, das mit farbigen Ranken und blumenbemalt wurde, die bei einer –Restaurierung zu Tage kamen. Besonderes beachtenswert ist der geschnitzte Flügelaltar, der nach 1525 entstand. Die seit 1945 fehlende Abendmahlsdarstellung kam 2013 zurück. Neben den barocken Einbauten gekört zu den Kostbarkeiten die Silbermannorgel von 1722. Felix Mendelssohn Bartholdy begeisterte sich 1840 für die Röthaer Silbermannorgeln.

Martin-Luther-Kirche - Markleeberg

Pfarrgasse 27
04416 Markkleeberg
Telefon: 0341 358 6959
kg.markkleeberg_west@evlks.de
www.martin-luther-kirchgemeinde.de

Im Jahre 1717 wurde diese Kirche nach Plänen von David Schatz im Stil des Hochbarocks erbaut. Aus dieser Zeit stammen auch der Kanzelaltar, der Taufstein und zwei Patronatslogen. In der Nordloge befindet sich ein wertvolles Relief mit dem Profil des Grafen Ernst Christoph von Manteuffel (1676 - 1749). Im Kirchenraum neben dem Altar wurde die barocke Marmorbüste, die einen unbekannten Mann zeigt, an ihrem historischen Platz angeordnet. In der Kirche und an den Außenwänden des Gebäudes stehen bedeutende Grabmale. Die Orgel wurde im Jahr 2014 von der Firma Fischer+Krämer aus Endingen a. K. erbaut. Der historische Prospekt von der Orgel in Magdeborn (weggebaggert) wurde beibehalten und um seitliche Anbauten ergänzt.

Im Sommer (Juni und September) ist die Kirche sonnabends und sonntags zwischen 16 und 18 Uhr geöffnet. In unregelmäßigen Abständen finden Großkonzerte (Passionen, Weihnachtsoratorium u. a.) und Konzerte der Reihe SonnAbendMusik am See statt.

Thomaskirche - Leipzig

Thomaskirchhof
04109 Leipzig
Telefon: 0341 222240
info@thomaskirche.org
http://www.thomaskirche.org

Die Thomaskirche geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Ihre Grundmauern stammen aus der Zeit um 1160 - jener Zeit, als Markgraf Otto der Reiche von Meißen der Burg und dem Burgvorort Libzi das Stadtrecht verlieh. Hier wurde 1409 die Universität Leipzig gegründet.
Zwischen 1492 und 1496 erhielt die Kirche die Gestalt einer spätgotischen Hallenkirche. Martin Luther predigte in der Thomaskirche 1539 zur Einführung der Reformation. Hier singt seit 800 Jahren der Thomanerchor. Die Chorknaben eröffneten an diesem Ort 1519 die Leipziger Disputation zwischen Martin Luther und Johann Eck, ein entscheidendes Ereignis in der Geschichte des lutherischen Bekenntnisses. Das Amt des Thomaskantors übte von 1723 bis 1750 Johann Sebastian Bach aus. Sein Grab befindet sich heute in der Thomaskirche.
Bei der Renovierung der Jahre 1884-89 wurde die Ausstattung des Barock aus Bachs Wirkungszeit entfernt. Seither zeigte sich das Innere der Kirche im neugotischen
Stil. Aus dieser Zeit stammen auch die Sauer-Orgel und das Mendelssohn-Portal an der Westfront. Im Zuge der vollständigen Restaurierung wurde die Gotik wieder betont. Außerdem
erhielt die Thomaskirche im Jahr 2000 ihre neue Bach-Orgel.

Nikolaikirche - Leipzig

Nikolaikirchhof 3
04109 Leipzig
Telefon: 03411245380
pfarramt@nikolaikirche-leipzig.de
http://www.nikolaikirche-leipzig.de

Die Kirche steht für die wichtigsten Eckdaten der Leipziger Geschichte. Erbaut wurde sie um das Jahr 1165 an der Kreuzung zweier Handelswege, denen auch die Stadt ihren Aufschwung verdankt. Es war das Jahr der Erteilung des Stadtrechts und jenes Handelsprivilegs,
das die Leipziger Messetradition begründete. Folgerichtig ist sie dem Schutzpatron der Kaufleute geweiht. Die Nikolaikirche ist heute die größte Kirche der Stadt. Die heutige Gestalt erhielt sie nach dem spätgotischen Umbau im 16. Jahrhundert. Im Jahr 1539 gab es hier
den ersten lutherischen Gottesdienst der Stadt, die Kirche wurde Sitz des ersten Superintendenten und damit Hauptkirche Leipzigs. Hier trat 1723 Johann Sebastian Bach sein Amt als Director musices der Stadt an. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Innenraum im klassizistischen Stil umgebaut. Im Jahre 1982 begannen in der Nikolaikirche die regelmäßigen
Friedensgebete. Sie führten zu den Leipziger Montagsdemonstrationen, die schließlich zur Initialzündung der friedlichen Revolution in Deutschland wurden.

Ev.-luth. Kirche Hohen Thekla

Neutzscher Straße
04349 Leipzig
Telefon: 0341 6014081
kg.leipzignordost@evlks.de
www.matthaeusgemeinde-leipzig.de

Die romanische, mit teilweise zwei Meter dicken Mauern aus wuchtigen Feldsteinen errichtete Burgkirche Hohen Thekla stammt aus dem 12. Jahrhundert. Zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges dem Verfall preisgegeben, konnte erst 1660 die Erneuerung beendet werden. Drei im Kirchturmputz eingemauerte französische Kanonenkugeln erinnern an die Völkerschlacht. Der schwedische Kronprinz und der französische Marschall Bernadotte nutzten die Kirche 1813 als Beobachtungsstandort. 1959 brannten zwei Theklaer Jugendliche die Kirche bis auf die Umfassungsmauern nieder. Am 7. Oktober 1962 konnte die neu aufgebaute Kirche wieder geweiht werden.

Martinskirche - Plaußig / Leipzig

Grundstraße 18
04349 Leipzig
Telefon: 034298 68785
kg.plaussig_hohenheida@evlks.de
http://www.seehausen-leipzig.de

Die zierliche Barockkirche war ursprünglich eine romanische Anlage. Zwischen 1726 (Neubau des Turms) und 1772 (Innengestaltung) erhielt sie ihr heutiges Erscheinungsbild, komplettiert durch den Taufstein von 1791. Die Kirche ist Zentrum der weitläufigen Groß-Gemeinde Plaußig-Hohenheida. Sie wird darum fast täglich von Gemeindegruppen genutzt.

Ev.-luth. Kirche - Weltewitz

Lindenplatz 3
04838 Weltewitz
Telefon: 034241 50531
gemeinde@weltewitz.de

Die im Kern spätgotische Kirche in Weltewitz wurde 1695 nach Osten hin verlängert und erhöht. Aus dem gleichen Jahr stammt die fünfseitige Kanzel. Historisch wertvoll ist die Orgel von Johann Jacob Donati aus Zwickau vom Jahr 1722, die im 2008 vollständig restauriert wurde.

Bergkirche St. Marien - Eilenburg

Marienstraße
04838 Eilenburg
Telefon: 03423 602056
rinckart-gemeinde-eilenburg@t-online.de
http://www.eilenburg.de

Der Ausbau zu einer dreischiffigen spätgotischen Hallenkirche erfolgte zwischen 1516 und 1522. Bei seinen zahlreichen Aufenthalten predigte Luther mehrfach - 1522,1536 und 1545 (nachweislich) - hier. Die Innenausstattung der Kirche stammt überwiegend aus der ersten Hälfte des 17. Jh. Erlebenswert ist die historisch wertvolle Geisler - Orgel.

Öffnungszeiten: auf Anfrage und zu den Gottesdiensten

Stadtkirche St. Nikolai - Eilenburg

Nikolaiplatz 4
04838 Eilenburg
Telefon: 03423 602056
http://www.eilenburg.de

Die spätgotische dreischiffige Hallenkirche mit schönem roten Backsteingemäuer stammt in der heutigen Form aus dem Jahre 1444. Sie war Wirkungsstätte des Pfarrers und Liederdichters Martin Rinckart - Verfasser und Komponist des bekannten Liedes "Nun danket alle Gott".
Das Lied ist heute noch fester Bestandteil des evangelischen Liedergutes und darüber hinaus wird das Lied konfessionsübergreifend in vielen Ländern der Erde gesungen. Namhafte Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Max Reger, Johannes Brahms oder Felix Mendelsohn Bartholdy gaben dem Lied oder dessen Melodie in ihren Werken Raum. 2005 wurde ein restaurierter spätgotischer Schnitzaltar (von 1506) auf den Hauptaltar aufgestellt. Dieser stammt aus der ehemaligen Hospitalkapelle des Stadtfriedhofes.

Öffnungszeiten: Di. und Do: 10 - 16 Uhr und zu den Gottesdiensten

Ev.-luth. Kirche Zschepplin

Am Dorfplatz 9
04838 Zschepplin
Telefon: 03423 600895
pfarramt-krippehna@gmx.de
http://cms.torgau-druck-digital.de/index.php?option=com_content&view=article&id=153:pfarrbereich-krippehna&catid=115:krippehna&Itemid=139

Die in Ihrem Grundbestand spätmittelalterliche Kirche war der Heiligen Lucia geweiht, die vor ihrem Martyrium eine Krankenstation einrichtete und verfolgte Christen heimlich mit Lebensmitteln versorgte. Wallfahrten zu dieser Kirche hingen in vorreformatorischer Zeit mit einer nahgelegenen Quelle mit Heilwasser für Augenleiden zusammen. Apotheker aus Leipzig, Halle und Wurzen bezogen das Wasser für ihre Patienten zur Augensalbenbereitung. Nach Zerstörungen in den Hussitenkriegen begann ein Neubau. Eine mit 1487 datierte Glocke weist auf die späte Fertigstellung des Kirchturmes hin. Ein prächtiger Taufstein aus der Renaissancezeit zeigt figurenreiche Reliefs und die Wappen der Stifterfamilie von Ende. Der Kirchturm erhielt 1732 einen achteckigen Aufsatz mit Haube.

Ev.-luth. Kirche Hohenprießnitz

Am Dorfplatz 9
04838 Zschepplin
Telefon: 03423 600895 oder 03423 604282
pfarramt-krippehna@gmx.de
http://cms.torgau-druck-digital.de/index.php?option=com_content&view=article&id=153:pfarrbereich-krippehna&catid=115:krippehna&Itemid=139

Der zum seltenen Typ der Chorturmkirchen gehörende Bau, bei dem der Turm über dem Altarraum errichtet wurde, ist vermutlich in einigen Teilen in die Zeit der Spätromanik zurückzuführen. Die Gründung der Kirche war 1250. Während der Saal und die Apsis barocker Art sind, entstand der Kirchturm nach einem Brand 1867. Im Inneren sehenswerte Epitaphe ehemaliger Patronatsfamilien, darunter auch des Rittergeschlechts von Spiegel, mit der Luther in regem Gedankenaustausch stand. Luther soll auf der Kanzel gepredigt haben.


Ev.-luth. Kirche Reibitz

Delitzscher Straße 3
04509 Löbnitz
Telefon: 034208 72127
ev.pfarramt-loebnitz@web.de
http://www.evangelische-kirchen-loebnitz.de

Die einfache Bauernkirche weist Spuren aus romanischer und gotischer Zeit auf. Nach der verheerenden Pest 1618 und dem Aussterben der Gemeinde begannen Baumaßnahmen in den Jahren 1713, 1716 und 1755. Im Chorraum befindet sich eine spätgotische Sakramentsnische. Aus der Barockzeit stammt der rustikale Kanzelaltar unter Verwendung eines spätgotischen Flügelaltars. Der Taufstein aus Sandstein ist farbig gefasst (17. Jahrhundert).

Evangelische Kirche Löbnitz

Delitzscher Straße 3
04509 Löbnitz
Telefon: 034208 / 72127
ev.pfarramt-loebnitz@web.de
http://www.evangelische-kirchen-loebnitz.de

Erstmals wird die Kirche in Löbnitz 1185 als Backsteinbasilika erwähnt. Ein erster Umbau der Kirche begann 1688 Umbau zur Saalkirche. Umfangreiche Sanierungen / Renovierungen fanden in den Jahren 1930 und 1972 statt. Derzeit erfolgen kleinere Sanierungsarbeiten im Innenbereich der Kirche. Seit dem Jahr 2012 erstrahlt die kulturhistorisch wertvolle Bilderdecke im neuen Glanz.
Im Inneren der Kirche befindet sich eine reichhaltige Ausstattung: Patronatsloge mit Säulenkapitell von 1586, Altar aus dem Jahr 1629, Taufstein von 1603, Kanzel aus dem 18.Jh., zahlreiche Epitaphien, zumeist für Angehörige derer von Schönfeldt, die 567 Jahre in Löbnitz ansässig waren. Abendmahlsrelief (1932) vom aus Löbnitz stammenden Bildhauer Otto Richter.

In der Kirche Löbnitz befindet sich die größte und umfangreichste Bilderdecke in Deutschland, 1691 vom Delitzscher Maler Christian Schilling gestaltet wurde. Sie setzt sich aus 250 einzelnen Kassettenfelder zusammen. 82 Felder sind mit floralen Motiven und 168 biblischen Bildern (36 aus dem Alten und 78 aus dem Neuen Testament) verziert. Weiterhin sind Einzelpersonen, wie die 16 Schriftpropheten, den 12 Aposteln und 4 Evangelisten sowie Moses, Jesus, Luther und Melanchthon in den Feldern abgebildet. Den Abschluss bilden 18 Bilder die Engel darstellen.

Offene Kirche: Mai - Oktober, November - April auf Anfrage

Ev.-luth. Kirche Schnaditz

Kirchplatz 1
04849 Bad Düben OT Schnaditz
Telefon: 034243 224 55
Uhle-Wettler@t-online.de

Der Kirchturm in Schnaditz wurde 1686 erbaut, das Kirchenschiff kam 1714 bis 1717 dazu. Außergewöhnlich ist der Grundriss, denn er wurde nach dem Antoniuskreuz angelegt. In der Kirche befindet sich die prachtvolle Ausstattung aus der Barockzeit, unter anderem eine Patronatsloge und ein Kanzelaltar mit reichen Schnitzereien. Aus der früheren Kirche an dieser Stelle sind Teile eines spätgotischen Schnitzaltars erhalten sowie vierzehn Grabdenkmäler aus Sandstein für die Familie von Zaschnitz (16. bis 17. Jahrhundert). Gunter von Zaschnitz raubte 1532 die Pferde des Händlers Hans Kohlhase im benachbarten Wellaune. Heinrich von Kleist schrieb über die daraus folgende Fehde die Novelle Michael Kohlhaas.